Wie Radfahren? Alleine, zu zweit oder gleich im Team mit anderen zusammen? Das soll hier behandelt werden. Nach einigen Jahren, die ich – mehr oder minder ernsthaft – in Rennrad- und MTB-Vereinen zugebracht habe, genieße ich es heute schon mal auch, mich nur alleine aufs Rad zu setzen. Viel Stress, den man hat, wenn andere mit dabei sind, fällt dann einfach weg. Sei es die Rutenwahl, das Tempo (ein leidiges Thema) oder die Dauer der Ausfahrt. Bis du alleine am Rennrad, dann kannst du schon mal abbrechen, einen Gang runter schalten (oder besser rauf…) oder bewußt relaxen. Zu zweit unterwegs heißt es dann schnell mal Kompromisse machen. Das geht dann so: Wir nehmen doch den Radweg, oder?! (Nur, dass der Radweg von kleine Kindern auf Dreirradlern, nicht angeleinten Hunden und des Skatens nicht mächtigen Rollschuhfahrern bevölkert ist). Klar Schatz…. Oder der Trainingspartner, der sich in eine Kampfmaschine verwandelt, obwohl eine „lockere“ Ausfahrt ausgemacht war. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin derzeit wieder ziemlich gerne solo unterwegs. Andere Zeiten werden kommen. Klar. Aber auf Rennrad und MTB genieße ich derzeit den Moment am liebsten solo


3 comments
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April 22, 2007 um 3:48
"schatz"
Selbst schuld, kein Mitleid. Mit „Klar Schatz“ kommst du nicht eben weit – außer vielleicht zum Magengeschwür.
Wie wär’s mit ein bissl mehr Ehrlichkeit und eigenem Standpunkt im real life – und nicht nur in irgendwelchen versteckten Weblogs?
April 23, 2007 um 8:06
Hannibal
Wie wärs, Ehrlichkeit nicht in irgendwelchen versteckten Weblogs, sondern im real life einzufordern? Bei diesem Thema gilt jedoch grundsätzlich der Spruch: halb zog sie mich, halb sank ich hin. Damit meine ich, daß beide „Schatzis“ am Problem mit schuld sind. Vom (meist weiblichen) Partner wird nämlich der Kompromiss, was Routenwahl, Tempo, Gemeinsamkeit bei der Ausfahrt usw. angeht, ja regelmäßig und nachhaltig eingefordert. Und bei Nichterfüllung mit schlechter Laune bestraft. „Wir tun ja nichts mehr gemeinsam“ usw. kommt nach einer zweistündigen Ausfahrt dann ja regelmäßig. Einer Ausfahrt, die ohnehin jobbedingt nur noch dann und wann stattfindet und die regelmäßig deshalb mit einem 35er Schnitt absolviert wird, um ja pünktlich zum Essen oder sonstigen Familienritualen daheim zu sein. Wenn dann Solo-Trainingseinheiten nur noch dann ohne Bauchweh gefahren werden können, wenn man den (die) Partner(in) gut „versorgt“ in deren Job oder sonstwo weiß, ist es wirklich an der Zeit, über Magengeschwüre nachzudenken. Vor allem, wenn umgekehrt die totale Freiheit herrscht, sondern diese vom angeblich schwachen Geschlecht ohne Bedenken, Bauchweh oder sonstige Beschwerden eingefordert wird.
Ich für meinen Teil hab ebenso ziemlich viel Terrain am Freiheitssektor verloren und bin gerade Schritt für Schritt dabei, dieses wieder zurückzugewinnen. Ich kann nur sagen: es lohnt sich. Und zwar für beide.
April 23, 2007 um 8:33
"schatz"
… vielleicht nicht der richtige Blog für Geschlechterdiskussionen, aber wenn wir schon dabei sind:
Was mir konkret fehlt, ist die Konsequenz in der Abgrenzung. Heute: „Hach, so wunderschön. Ich verbringe so gerne meine Zeit mit dir!“ Und morgen: „Ich kann nix mehr alleine tun, immer bist du dabei!“
Also was jetzt? Heute hop und morgen drop? Heute „Himmel“ und morgen „Hölle“?
Ich bin jedenfalls nicht der Mensch, der mit diesen ständigen Heiß-Kalt-Duschen auf die Dauer zurechtkommt. Und das hat ausnahmsweise nix damit zu tun, dass ich eine Frau bin….