Meine Freundin hatte vor ein paar Tagen einen Platten. Natürlich war ich zur Stelle, welche Frage. Ich mach das, lass mich ran, tönte ich da großspurig. Runter in den Keller, meine Pumpe – eine Blackburn, was sonst?! – holen, wieder rauf in die Wohnung und rasch ans Werk. So ins Schwitzen bin ich noch selten gekommen beim Radwechsel. Das Resultat. Ich würde es bestenfalls, naja als „Halbsteifen“ bezeichnen. Richtig hart bekam ich den MTB-Reifen damit jedoch nicht. Schöne Bescherung, wenn man dann kleinlaut sagen muss, wenn du mehr Luft haben möchtest, fahr doch bitte zur Tankstelle… Also ich hätte mir da mit einem Wort mehr Luft erwartet von der kleinen Pumpe. Schließlich hat die damals auch echtes Geld gekostet. Aber bitte. Wenigstens habe ich jetzt einen Grund mehr, nie die Luftpatronen zu Hause zu vergessen, wenn ich mich auf Tour begebe. Wenn mir so ein Pump-Spektakel nämlich im Wald passiert, ja frage nicht!




2 comments
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April 21, 2007 um 7:42
Hannibal
Genauso isses!
Ich weiß nicht mehr, wie oft ich samt Radlpatschn schon im Wald oder sonstwo herumgestanden bin und mir geschworen hab, die nächste Pumpe schon beim Kauf zu testen. Die meisten dieser gar nicht so billigen Geräte sind einfach zu vergessen! Der Grundsatz dürfte gelten: je kleiner die Pumpe, umso größer der Frust im Ernstfall. Nur, ähnlicher Frust ist vorprogrammiert, wenn du versuchst, einen großvolumigen MTB-Reifen mit nur einer Gaskartusche aufzufüllen. Mehr hat man halt oft nicht dabei. Dann heißt es wieder, halbweich bis zur nächsten Tankstelle. Lustig wirds auch dann für die Zuschauer, wenn die Hälfte des Kartuscheninhalts schon beim Einschrauben des Zwischenstücks in die Ozonschichte statt in den Reifen entweicht…
April 23, 2007 um 8:44
Ed
das ist mir nicht erst einmal passiert. im wald zu stehen und mit der kartusche herumeiern spielt fast in der liga, einen beypass zu legen.